Die richtige Druckform für jede Werbung

Wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zu erzeugen und eine Botschaft zu übermitteln, zählt besonders die Idee hinter der Kampagne, um den Kunden zu begeistern und das Produkt interessant zu machen. Neben dieser reinen Idee ist für die Übermittlung aber vor allem die Umsetzung von Bedeutung. In der Werbebranche werden je nach Hintergrund verschiedene Druckverfahren und Trägermaterialien genutzt, um die Werbung bestmöglich in Szene setzen zu können. Wir von WBW Werbetechnik in Frankfurt wollen Ihnen einen informativen Überblick über die Vor- und Nachteile sowie Anwendungsgebiete der einzelnen Druckverfahren geben.

Einfach und flexibel – der Digitaldruck

Der Digitaldruck hat seit seiner Einführung in den neunziger Jahren einen wahren Boom erlebt und ist heutzutage aus den Druckverfahren nicht mehr wegzudenken. Das Verfahren ist ein sogenanntes Non Impact Printing, es werden also keine physisch festen Körper für den Auftrag der Farbe benötigt. Dies spart zum einen Vorbereitungsarbeiten sowie Einrichtungen und ermöglicht zum anderen eine höhere Flexibilität zwischen den einzelnen Drucken, ohne einen großen Umbauaufwand zu verursachen.

Dies wirkt sich besonders bei geringen Stückzahlen oder Einzeldrucken positiv auf die Kosten aus. Ein weiterer Vorteil besteht in der Schnelligkeit des Verfahrens. So können nach heutigem Standard etwa 50 Seiten pro Minute bedruckt werden. Der Digitaldruck wird zumeist elektrofotografisch mittels Laser- oder Tintenstrahldrucker ausgeführt.

Ein breit gefächertes Verfahren

Genutzt wird der Digitaldruck vor allem für kleinere Auflagen mit einer Stückzahl von unter 1000 Drucken. Dies macht den Digitaldruck im Werbebereich besonders für Privatkunden und Veranstalter interessant. Dabei eignet sich eine Vielzahl von Materialien als Träger für dieses Druckverfahren. So können etwa PVC-Planen, Netze, Textilstoffe oder Hochleistungsfolien bedruckt werden.

Die Haupterzeugnisse sind etwa:

  • Flyer, Plakate und Broschüren
  • Visitenkarten, Etiketten und Einladungen
  • Postkarten und Fotobücher
  • Acrylglasplatten
  • Werbebanner

Neben aller Vorteile hat der Digitaldruck auch seine Grenzen. So sollte bei großen Auflagen über ein alternatives Druckverfahren wie den Offsetdruck nachgedacht werden, um die entstehenden Kosten zu senken. Auch fehlt den Drucken im Vergleich zu anderen Verfahren die stechende Farbauflösung, weshalb bei dem Wunsch nach einer besonderen Farbechtheit eher auf andere Verfahren wie den Transferdruck zurückgegriffen werden sollte.

Foliendrucke für den vielseitigen Einsatz

Der Foliendruck ist das Chamäleon unter den Druckverfahren. Seine Erzeugnisse werden sowohl in der Werbebranche als auch bei der Innenausstattung gerne verwendet. Beim Foliendruck werden verschiedene Druckverfahren wie der Digitaldruck, der Flexodruck oder der Offsetdruck genutzt, um die Folien mit Farbe zu versehen.

Da Folien im Gegensatz zu Papier eine glatte, geschlossene und somit nicht saugfähige Oberfläche besitzen, kann die aufgebrachte Farbe nicht einziehen und es dauert lange, bis die Oberfläche nach dem Druck vollständig getrocknet ist. Um dies zu beschleunigen, werden die einzelnen Verfahren oft mit dem Einsatz von UV-Technologien kombiniert, um ein sofortiges Aushärten der Farbe zu ermöglichen.

Vorteile des Foliendruckes

Die Vorteile des Foliendruckes ergeben sich zum Teil aus der Verwendung von widerstandsfähigen Kunststofffolien als Trägermaterial. Diese sind äußerst langlebig und kratzfest, dank einer UV-Schutzbeschichtung außerdem wetterfest und formstabil. Die hohe Lichtechtheit hilft der Folie, optisch zu überzeugen und durch verschiedene Veredelungsverfahren nach dem Druck kann die Oberfläche beliebig gestaltet werden. So können Folien matt oder glänzend sein, metallisiert oder beflockt, gefalzt oder geprägt werden. Damit lassen sich die Erzeugnisse des Foliendrucks stark individualisieren und finden in vielerlei Form Anwendung. Typische Produkte der Werbebranche sind unter anderem:

  • Folien zur Beklebung von Fahrzeugen
  • Fensterbilder
  • Displays
  • Sichtschutz
  • Tragetaschen

Weitere häufig verwendete Druckverfahren

Neben Digital- und Foliendruck finden auch andere Druckverfahren wie der Transferdruck oder der Thermosublimationsdruck oft Anwendung in der Erzeugung von Produkten in der Werbebranche. Beide Verfahren weisen dabei verschiedene Vor- und Nachteile auf.

Beim Thermosublimationsdruck wird das Trägermaterial indirekt bedruckt. Dazu wird das Motiv zuerst mittels Sublimationsinjektionen ausgedruckt und anschließend durch Transferpressen auf Polyesterstoffe übertragen. Die dabei verwendeten hohen Temperaturen von 170 bis 200 °C lassen die Farben sublimieren und im gasförmigen Zustand in die Polyesterfasern eindringen. Dadurch ist das gedruckte Motiv am Ende kaum zu spüren. So können Fotodrucke auf Textilien realisiert und Farbverläufe dargestellt werden.

Das Transfer oder auch Siebdruck genannte Verfahren nutzt verschiedene Siebe für den Auftrag unterschiedlicher Farben. Dies hat den Vorteil, dass grundsätzlich jede Farbe gedruckt werden kann, allerdings ist die Herstellung von vielen Sieben mit hohen Investitionskosten verbunden, weshalb sich das Verfahren eher für die Herstellung hoher Stückzahlen eignet. Ein weiterer Vorteil ist die große Beständigkeit der erzeugten Produkte.

Haben Sie spezielle Fragen zu unseren Druckverfahren oder Produkten, freuen wir von WBW Werbetechnik in Frankfurt uns jederzeit über Ihren Anruf.